Wir starten durch ins neue Schuljahr

Auch in diesem Jahr werden wieder unsere Hortsprecher gewählt.

Am Tag der Wahl sind alle aufgeregt und die Spannung steigt. Wer werden die neuen Hortsprecher 2018/2019? Jedes Kind bekommt einen Wahlzettel und einen Stift. Die Wahl ist geheim und jeder darf sich einen Platz suchen, an dem er seinen Wahlzettel ausfüllt. Es wird ein Junge und ein Mädchen aus der 4. Klasse gewählt. Jeder 4. Klässler, der Hortsprecher werden möchte, konnte dies vorher mitteilen und durfte Wahlkampf betreiben. Die Kinder haben 2 Stimmen. Alle Zettel werden in einer Box gesammelt. Die Auswertung geht los. Ein Kind liest die Zettel vor ein anderes Kind hält die Stimmen auf einem Plakat fest. Die Auswertung ist beendet. Wir gratulieren: Lana Engel und Erik Rosenthal zur Wahl zum Hortsprecher 2018/2019.

Eine weitere Wahl steht an, die Wahl der AG´s für dieses Schulhalbjahr.

Die Kinder dürfen die Wahl der AG´s im Hort mitbestimmen. Im Voraus werden die Wünsche der Kinder in der Kiko gesammelt und im Laufe der Woche auf einem Plakat an der Info Wand ergänzt. Die Kinder haben klare Vorstellungen und Wünsche, was ihre Freizeitgestaltung im Hort angeht.

Hier kommt ein wichtiger Punkt unserer Arbeit zur Geltung, der auch in unserer Konzeption zu finden ist:

Partizipation: 

-          Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.

-          Jedes Kind hat das Recht auf Mitwirkung, Mitgestaltung und Beteiligung an seinem eigenen Leben. Dies wird vor allem durch die offene Haltung der Erzieher möglich, die das Kind nicht als ein Objekt sehen, sondern als ein autonomes, lernendes und kompetentes Individuum.

-          Mit dem Kind auf Augenhöhe in einen Dialog zu gehen und in offenen Gesprächen ein demokratisches Grundverständnis zu zeigen, sich für das zu interessieren, was die Kinder tun, und bereit zu sein, ihnen Verantwortung zu übergeben. Für uns bedeutet dies auch Abläufe zu unterbrechen, wenn Kinder Bedürfnisse äußern, deren Befriedigung dies erforderlich macht.

-          Im Hort und in der Kernzeit ist Partizipation im Alltag erlebbar. Sie wird vor allem im interessenorientierten Spiel und in der Kinderkonferenz sichtbar.

 

Was lernen Kinder durch Partizipation?

-          Demokratische Grundregeln

-          Gerechtigkeit

-          Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit

-          Verantwortung für sich und andere zu übernehmen

-          Eine eigene Meinung zu haben, diese zu äußern, aber sich auch mal zurück zu nehmen und Kompromisse einzugehen. Das heißt auch, lernen mit Frustrationen umzugehen.

-          Sprachrohr sein für andere und die Interessen anderer zu vertreten.

-          Sich als ein politischer, mündiger Bürger zu entwickeln, mit einer Persönlichkeit, die sich für seine Belange und die der Gemeinschaft einsetzen kann.

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